Die mobile Visitenkarte aus farbigem Blech auf Rädern.

Lieferwagen

Wir bewegen uns alle auf Straßen. Die gefahrenen Kilometer pro Person und Jahr steigen noch immer. Auch wenn wir uns tatsächlich auch im Verkehr auch mit den Augen auf unserem mobilen Display ohne Blick auf die Straße fortbewegen – viele denken wahrscheinlich, dass das Auto in dem sie sitzen schon selbstfahrend ist – wir registrieren noch immer, wer vor uns fährt, uns entgegen kommt, oder wer am Parkplatz neben uns oder in der Einfahrt des Nachbarn steht.
Wir erkennen tatsächlich innerhalb von weniger als einer Sekunde am Fahrzeug mit seiner Beschriftung, ob es sich um einen modernen Meisterbetrieb oder um einen zwielichtigen Sub-Sub-Unternehmer handelt.

Wenn wir vorhaben im kommenden Jahr unser Bad zu renovieren, erfassen wir innerhalb einer halben Sekunde, ob es sich um einen Schreiner oder einen Sanitärbetrieb handelt.
Von der Qualität der Beschriftung und dem Zustand des Fahrzeugs schließen wir fast noch zeitgleich auf die Arbeit, die der Betrieb abliefert. Wenn wir den Betrieb nicht kennen und es für uns passt, interessiert es uns ob der Betrieb aus der Region kommt. Wenn ja, werden wir ihn ansprechen. Oder seine Nummer aufschreiben. Bei der Handwerkernot, die grade herrscht sowieso.
Kommen diese Informationen, die uns die Beklebung auf dem Auto bietet nicht rüber, werden wir die nächsten 10 Jahre unsere Zähne über dem hellgrünen 80er Jahre Ideal-Standard-Becken putzen. Mit dem Blick in den Spiegel des guten, alten rostigen Alberts.

Wollen wir das? Nein.

Will das der Handwerker? Nein.

(OK. Momentan brauchen Handwerker keine Werbung. …Glauben sie zumindest.)

Also.
Es nutzt es uns allen, wenn wir Autos so bekleben, dass jeder weiß, was der Besitzer kann.
Klingt einfach.
Ist es aber nicht.